Austauschprojekte mit Jaroslawl (Russland)

Die Idee, einen Schüleraustausch zwischen der August-Bebel-Gesamtschule und einer russischen Schule zu organisieren entstand im Herbst 2015, als die Einladung der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch zur Teilnahme am Forum für Jugendarbeit in Heppenheim unsere Aufmerksamkeit erweckte. Sie kündigte eine Möglichkeit an, einen Austauschpartner in Russland zu finden. Für unsere Schule bedeutete das eine willkommene Gelegenheit, unsere internationalen Projekte und Austausche mit Polen, Schweden, Frankreich und Kanada um eine Partnerschaft mit Russland zu erweitern.

Während des Forums in Heppenheim entstanden der Kontakt zu einer Deutschlehrerin aus dem Jaroslawler Gymnasium Nr.3 und die Idee einer Schulpartnerschaft.

Die Partnerschule und die Region

Das Gymnasium Nr.3 liegt in Jaroslawl, der Hauptstadt der gleichnamigen Region (Oblast Jaroslawl), mit der das Bundesland Hessen seit Oktober 1991 eine Partnerschaft pflegt. Sie beinhaltet zahlreiche Städte- und Schulpartnerschaften sowie Kooperationen zwischen kulturellen Vereinen, Jugendeinrichtungen, Behörden und Wirtschaftsverbänden.

Die Oblast Jaroslawl liegt in Zentralrussland an der Wolga, ca. 250 km von Moskau entfernt und ist in knapp drei Stunden mit einem Zug bequem zu erreichen. Die Hauptstadt Jaroslawl und zwei weitere Städte der Region gehören zum sogenannten „Goldenen Ring“, einem Kerngebiet russischer mittelalterlicher Kultur und machen die Oblast zu einem touristischen Anziehungspunkt. Die Altstadt von Jaroslawl gehört seit 2005 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Austauschprojekte mit Jaroslawl (Russland)

Die Idee, einen Schüleraustausch zwischen der August-Bebel-Gesamtschule und einer russischen Schule zu organisieren entstand im Herbst 2015, als die Einladung der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch zur Teilnahme am Forum für Jugendarbeit in Heppenheim unsere Aufmerksamkeit erweckte. Sie kündigte eine Möglichkeit an, einen Austauschpartner in Russland zu finden. Für unsere Schule bedeutete das eine willkommene Gelegenheit, unsere internationalen Projekte und Austausche mit Polen, Schweden, Frankreich und Kanada um eine Partnerschaft mit Russland zu erweitern.

Während des Forums in Heppenheim entstanden der Kontakt zu einer Deutschlehrerin aus dem Jaroslawler Gymnasium Nr.3 und die Idee einer Schulpartnerschaft.

Die Partnerschule und die Region

Das Gymnasium Nr.3 liegt in Jaroslawl, der Hauptstadt der gleichnamigen Region (Oblast Jaroslawl), mit der das Bundesland Hessen seit Oktober 1991 eine Partnerschaft pflegt. Sie beinhaltet zahlreiche Städte- und Schulpartnerschaften sowie Kooperationen zwischen kulturellen Vereinen, Jugendeinrichtungen, Behörden und Wirtschaftsverbänden.

Die Oblast Jaroslawl liegt in Zentralrussland an der Wolga, ca. 250 km von Moskau entfernt und ist in knapp drei Stunden mit einem Zug bequem zu erreichen. Die Hauptstadt Jaroslawl und zwei weitere Städte der Region gehören zum sogenannten „Goldenen Ring“, einem Kerngebiet russischer mittelalterlicher Kultur und machen die Oblast zu einem touristischen Anziehungspunkt. Die Altstadt von Jaroslawl gehört seit 2005 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Das Austauschprojekt

Der erste projektorientierte Schüleraustausch zwischen dem Gymnasium Nr.3 Jaroslawl und der August-Bebel-Gesamtschule Wetzlar fand vom 20.04 bis 29.04.2107 in Wetzlar statt.

An der Begegnung nahmen 12 Jugendliche aus Russland und 13 Jugendliche aus Deutschland teil.

Das Motto des Projektes “Be(e) friends” beinhaltete zwei wichtige Ziele:
Die Teilnehmer lernen sich gegenseitig kennen und unterstützen mit dem Bau eines Bienenhotels die Erhaltung einer bedrohten Tierart, die Wildbienen. Ein weiteres Ziel der Begegnung bestand
darin, dass die Jugendlichen ihre Fremdsprachenkenntnisse einsetzen, um miteinander zu kommunizieren
. Dadurch lernen sie,andere Menschen besser zu verstehen, Unterschiede zuakzeptieren,Gemeinsamkeiten zu entdecken und Vorurteile abzubauen.

Den Schwerpunkt der Begegnung bildete die gemeinsame Arbeit an der Fertigstellung des Bienenhotels. Hier konnten die Jugendlichen in Zweierteams kreativ und selbstständig Teile des Bienenhotels gestalten und am Ende zu einem Ganzen zusammenfügen. Die feierliche Einweihung des Bienenhotels am letzten Tag der Begegnung mit Beteiligung des Schulleiters, der Vertreter vom Förderverein und der Eltern bereitete allen Mitwirkenden eine besondere Freude.

Präsentation des Bienenhotels

Vom 21.09.2017 bis 30.09.2017 reisten unsere Schüler zum Gegenbesuch nach Jaroslawl.

Im Zentrum dieser Begegnung standen das Kennenlernen des Alltags und der Lebensweise der russischen Schüler sowie gemeinsame Aktivitäten zum Thema „Erhaltung von bedrohten Tierarten“. Die Schüler nahmen am Unterricht und an den Freizeitaktivitäten ihrer  Austauschpartner teil, besuchten gemeinsam einen Zoo, machten bei interaktiven Stadt- und Museumsführungen mit und führten eine Aktion mit dem Titel „sauberes Gewässer“ durch.

Auf dem Roten Platz in Moskau

Während der Woche wurde eine Fotoreportage der Austauschaktivitäten auf einem Banner im Foyer des Gymnasiums fortgeführt. Am Ende der gemeinsamen Zeit entstand eine Broschüre, in der die Schüler ihre Eindrücke und Erfahrungen über das Austauschprojekt dargestellt haben.

Die Austauschfahrt nach Russland hinterließ bei unseren Schülern unvergessliche Eindrücke. Die Unterschiede in der Lebensweise und der Kultur wurden immer wieder zum Diskussionsthema schon während der Reise. Die Schüler sammelten wichtige interkulturelle Erfahrungen, welche sie unter anderem dazu anregten, eigene Kultur und Alltagsgestaltung zu reflektieren. Einige Austauschpartner schlossen Freundschaften und verabredeten sich zu den gegenseitigen Besuchen mit ihren Familien.

Aktion „Sauberes Gewässer“                                       

Abschiedsabend im Gymnasium

Im Anschluss an die Fahrt fand ein Treffen der Austauschschüler mit Eltern und Lehrerinnen statt, bei dem Erfahrungen und Eindrücke aller Beteiligten ausgetauscht wurden.

Das Gymnasium Nr.3 und die August-Bebel-Schule beabsichtigen eine langfristige Schulpartnerschaft, die im Jahr 2019 mit einem kulturellen UNESCO-Projekt fortgesetzt werden soll.

Deutsch-französischer Schüleraustausch zwischen der August-Bebel-Gesamtschule Wetzlar und dem Collège Roger-Quilliot in Clermont-Ferrand – ein voller Erfolg!

Oktober 2016 Vor den Herbstferien fand bereits zum dritten Mal der Schüleraustausch zwischen der August-Bebel-Gesamtschule und dem französischen Collège Roger Quilliot statt. 25 deutsche Französischschüler und deren Familien freuten sich, die französischen Gastschüler endlich begrüßen und kennenlernen zu dürfen. Die teilnehmenden Schüler verbachten 10 aufregende Tage miteinander. Im Mittelpunkt des Austausches stand die gemeinsame Arbeit an einem Projekt, die so angelegt war, dass die Austauschpaare in beiden Sprachen lebhaft miteinander kommunizierten. Außer der Arbeit in der Schule standen eine Stadtrallye in Wetzlar, ein Besuch der Firma Leica, ein Besuch des Mathematikums Gießen, eine Stadtrundfahrt in Frankfurt, der Besuch des Palmengartens und der Zeil auf dem Programm.

Am letzten Abend wurden die Projektergebnisse präsentiert und bei einem köstlichen Buffet, das die Gasteltern liebevoll zubereitet hatten, nahmen Gäste und Gastgeber in einem offiziellen Rahmen Abschied. Die Gastfamilien und die französischen Gäste lobten begeistert den Ablauf und die inhaltliche Konzeption des Austausches. Außerdem dankten die Gäste ihren Gastfamilien für ihre herzliche Aufnahme und die Gastfamilien den verantwortlichen Lehrern Margit Dort, Oliver Hahn und deren französischen Kolleginnen für ihre sehr engagierte Arbeit. Alle deutschen Schüler freuen sich nun sehr auf den Gegenbesuch in Clermont-Ferrand, der vor den Osterferien im März 2017 stattfinden wird. 

Europahaus in Aurich im Dezember 2015

Europahaus in Aurich

 

Im Dezember 2015 sind ein paar Schüler der August Bebel Schule für ein Seminar nach Aurich, in Niedersachsen gefahren. Ich hatte das Glück, einer davon zu sein.

Das Beschwerlichste an dem Ausflug, war die Fahrt hin und zurück( die Deutsche Bundesbahn ist immer für ein paar Umwege und Verspätungen gut...). Doch als wir da waren, hat sich gezeigt, dass es sich gelohnt hat. Das Thema des Seminares war „Was uns das Essverhalten anderer Nationen erzählt – Unterschiede zwischen Industrieland und Entwicklungsland“. Das Seminar selbst war auf Englisch.

Untergekommen sind wir im Europahaus Aurich, welches wir benutzen durften, weil es ein UNESCO Seminar war, zu dem oft auch Schüler anderer Nationen kommen.

Unsere Abordnung aus Wetzlar war die Größte mit 9 Teilnehmern( 8 SchülerInnen und Frau Caesar), die anderen kamen aus Goslar (Nordrhein Westfalen), Bremen und Hamburg.

Das Seminar hat Geli geleitet, mit ihren vier jüngeren Helfern Hendrik, Annalisa, Marcella und Max.

Täglich haben wir uns von morgens bis abends in 4 Einheiten mit dem Thema beschäftigt, hatten jedoch genug Zeit zwischendurch in den Aufenthaltsraum zu gehen, auf den Auricher Weihnachtsmarkt (auf dem der ein oder andere noch Weihnachtsgeschenke gekauft hat) oder einfach mit seinen alten und neuen Freunden Chillen. Es gab morgens, mittags und abends etwas zu essen, und alle Mahlzeiten waren sehr lecker.

In den ersten Tagen waren wir noch alle zusammen im Seminar, dann haben wir uns in Workshops aufgeteilt, die alle das Thema auf unterschiedliche Arten bearbeitet haben und es am letzten Tag vorgestellt haben. Es gab eine „Music“-Gruppe geleitet von Max, die zwei Lieder umgeschrieben und vorgetragen hat, eine „Art“-Gruppe geleitet von Marcella und, die mehrere Bilder und ein paar Souvenirs gemalt hat, eine „Writing“-Gruppe geleitet von Hendrik, die eine Geschichte geschrieben hat und eine „Drama“-Gruppe geleitet von Geli, die ein Theaterstück geschrieben und gespielt hat (an dem ich teilgenommen habe).

Das wirklich Überraschende war, wie schnell und gut man miteinander zurechtgekommen ist. Nach einem Tag kannte man die anderen so gut, wie die aus der eigenen Schule, und es gab niemanden, den man nicht irgendwie sympathisch fand und dank der modernen Medien ist der Kontakt nicht abgebrochen, denn es gibt immer noch eine Aurich WhatsApp Gruppe und manche halten auch  noch individuell Kontakt.

Das Seminar in Aurich war sicherlich lehrreich, zum Thema und in den einzelnen Workshops  (da habe ich zum Beispiel einiges über Theater gelernt), aber es hat uns auch sozial weitergebracht.

Als wir nach dem Seminar nach Hause gekommen sind (es war wie gesagt ein weiter Weg, wir sind mittags losgefahren, und um Mitternacht angekommen!),war es wohl eine der besten Wochen des Jahres.

Von Niklas Wiefelpütz

European Youth Meeting im Internationalen Haus Sonnenberg

 

Vom 07.09.-14.09.14 reiste eine Schülergruppe des Jahrgangs 10 mit einer Lehrkraft
zu einer internationalen Jugendbegegnung in das „Internationale Haus Sonnenberg" (St  Andreasberg) in den Harz. Zum Thema 'Food for Thought´ tauschten sich 37 Jugendliche aus den Ländern Serbien, Kroatien, Georgien, Schweden und Deutschland in englischer Sprache über ihre Essgewohnheiten und Vorlieben, bzw. Abneigungen gegenüber bestimmten Lebensmitteln aus. Die TeilnehmerInnen des Seminars absolvierten ein sehr straffes, aber abwechslungsreiches Programm. Neben Kennenlern- und Vertrauensspielen zu Beginn des Seminars wurden im Verlauf der Woche mitgebrachte Speisen probiert, aber auch ökologische, politische sowie ethische Aspekte rund um das Thema in Workshops bearbeitet. Im Vordergrund stand vor allem auch, den Blick der Jugendlichen für einen gesunden Lebensstil zu schärfen.

Auf einem Ausflug nach Göttingen wurden in Kleingruppen die folgenden Aktionen
durchgeführt:

- Besuch der Mensa der Universität, die ein reichhaltiges Angebot

  vegetarischer und veganer Gerichte anbietet

- Gespräche mit einem Ernährungspsychologen der Universität

- Befragung von Passanten in der Fußgängerzone

-Besuch eines veganen Lebensmittelgeschäftes,Interview mit dem

 Betreiber durchgeführt

 

Ein Highlight bildete ein Simulationsspiel zum Thema 'Veggie Day'. Für diese Aufgabe schlüpften von der Gruppe ausgewählte SchülerInnen in Rollen unterschiedlicher Gruppierungen, z.B. die eines Fleischfabrikanten, eines Vertreters der Partei der Grünen usw., die über die Einführung eines vegetarischen Tages diskutierten. Später kam es zur Abstimmung seitens der Zuhörer. Am Abschiedsabend dieser reignisreichen und lehrreichen Woche wurden zusammen internationale Speisen gekocht.

Viele neue Kontakte sind entstanden, die auch über die Zeit im Haus Sonnenberg hinaus Bestand haben werden. Nach dem hohen Arbeitspensum tagsüber, klangen die Abende in der hauseigenen Kellerbar aus. Eine tolle Zeit!

Partnerschaft mit der Ugglum-skola in Partille/Schweden

Zum zweiten Mal fand ein Schüleraustausch der Bebelschule mit der Ugglum-Schule in Partille in der Nähe von Göteborg statt. Insgesamt waren 30 Schülerinnen und Schüler beteiligt.

Im Vorfeld hatten die Schüler einen Eindruck von ihren Partnern bekommen können, indem sie Steckbriefe anfertigten und nach Schweden schickten; als Antwort bekamen sie dann die Steckbriefe der schwedischen Partner zurück. Daraufhin konnte ein erster Mailkontakt beginnen, bis es dann endlich so weit war, dass alle nach Schweden flogen und sich persönlich trafen. Während der Zeit des Aufenthaltes gab es, neben einem Sportangebot, ein Kochprojekt der schwedischen und deutschen Küche, einen Ausflug auf die Insel Marstrand, eine ganztägige Stadtführung durch Göteborg, die von den schwedischen Partnern vorbereitet war und auch über das Wasser führte, und ein Besuch des Universeums, dem interaktiven Museum in Göteborg.

Der Schwerpunkt des Treffens aber war die mehrtägige Projektarbeit zum Thema „Gemeinsamkeiten“. Dabei untersuchten die deutschen und die schwedischen Schülerinnen und Schüler gemeinsam die beiden Schulsysteme, Film und Fernsehen, Sport, Shopping, Lebensgewohnheiten, Traditionen und Musik. Der Abschluss der Gruppenarbeiten war die Präsentation der Ergebnisse vor den Eltern, Mitschülern und Lehrern der Ugglum-Schule.

Die Verständigungs- und Projektsprache war hauptsächlich Englisch, jedoch konnten die Schülerinnen und Schüler auch ihre, im Vorfeld durch den Schulleiter Friedbert Wegerle vermittelten, Schwedischkenntnisse anwenden und ausbauen.

Der Austausch mit der Schule in Schweden ist nun fester Bestandteil der internationalen Aktivitäten der August-Bebel-Gesamtschule alsUNESCO-Projektschule).

Alle Beteiligten freuen sich schon auf den Besuch der neuen Freunde im Mai 2013.

Ausflug auf die Insel Marstrand vor den Toren Göteborgs

Gemeinsam einen Film drehen – gemeinsam planen, lachen, arbeiten

 

September 2011 Begonnen hatte es bereits vor einem Jahr. Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen der Svaneskolan in Lund und der August-Bebel-Schule in Wetzlar „trafen" sich per Internet. Erster Arbeitsschritt war, kleine Filme zu erstellen, die zeigen, welche Vorurteile sich mit dem anderen Land verbinden. Sah man in den schwedischen Filmen viel „Würstchen", „Dirndlmode" und „Volkstänze", ging es in den Filme aus Wetzlar um Regale zum Selberaufbauen, Elche und Pippi Langstrumpf.

 

Wie die anderen wirklich sind, sollte dann bei einem Schüleraustausch überprüft werden. Im Mai fuhren die Wetzlar Schülerinnen und Schüler nach Lund. In gemischten Gruppen arbeiteten die Schüler in englischer Sprache an gemeinsamen Filmprojekten zum Thema „Happy Ending" . Sie schrieben Drehbücher, erstellten dazu Storyboards und begannen bereits in Schweden mit den Dreharbeiten.

 

Bei dem Gegenbesuch in Wetzlar konnte dann bei herrlichem Wetter weitergearbeitet werden, z.B. wurden die Filme gemeinsam bearbeitet und geschnitten. Am Schluss gab es sieben fertige Filmprodukte, die den Gasteltern, Lehrern und Schülern vorgeführt wurden.

 

„Die Woche ist wie im Fluge vergangen", darin waren sich Gäste und Gastgeber einig. Neben der Arbeit standen interessante Aktivitäten auf dem Programm, z.B. eine Kanutour auf der Lahn, begleitet von Schulleiter Friedbert Wegerle, und eine Fahrt nach Marburg.

 

Abschiedstränen und Umarmungen konnte man am Morgen der Heimreise auf dem Wetzlarer Bahnhof sehen. Alle sind sich sicher, dass man sich wieder sehen wird.

 

Die Organisatorinnen des Austauschs, Angela Berkenkamp und Karin Bökel betonten vor allem die produktorientierte Zusammenarbeit in englischer Sprache, die eine große Verbesserung der Sprachkompetenz zur Folge hatte.

 

Model Internationale Criminal Court

Unsere Projektgruppe aus dem Jahrgang 10

 

Das Projekt  MICC findet zweimal jährlich in Kreisau, Polen statt und bringt junge Menschen aus Deutschland, Polen und einem dritten Land, dieses mal aus Israel und Palästina, zusammen. Im Dezember 2009  war erstmals eine Schülergruppe der August-Bebel-Gesamtschule unter der Leitung von Agnes Adamietz eingeladen.

Das Ziel des MICC  ist es auf der einen Seite das Bewusstsein für Menschenrechte zu stärken und Schüler über die Möglichkeiten zu deren Schutz zu informieren. Auf der anderen Seite wird ein starker Fokus auf den internationalen und interkulturellen Dialog gelegt, der das Verständnis unter  den Jugendlichen fördern soll.

Simulation

Die Grundlagen der Simulation sind Schriftsätze der historischen Fälle, die vor den internationalen Gerichten, d.h. dem Nürnberger Tribunal, dem ICTY und dem ICTR behandelt wurden.

Während des Projekts erforschen und bearbeiten die Schüler ihre Rollen als Staatsanwälte, Verteidiger, Richter oder Mitglieder der Medien.

Die Teilnehmer arbeiten in Teams mit Schülern aus anderen Ländern zusammen. Schon bevor es nach Kreisau geht, erarbeiten sie gemeinsam ihre Schriftsätze und Strategien und tauschen diese per E-Mail und im Online-Forum aus.

Trainings

Die Simulation ist in eine Reihe von Workshops eingebettet. Während ihres Aufenthalts in Krzyżowa beteiligen sich die Schüler an Workshops zu den Menschenrechten, der Widerstandsbewegung gegen das NS-Regime und den historischen Hintergründen der Fälle. Darüber hinaus gibt es Schulungen, die auf die Simulation vorbereiten. In ihren Teams bekommen die Teilnehmer Rechts-und Rhetorik-Training und lernen, wie man angemessen in Rollen und Fällen argumentiert.

Die Arbeitssprache des Projekts ist Englisch.

Schon im April 2010 findet die nächste Runde dieses Projektes statt.

 

Internationales Betriebspraktikum

Das Internationale Betriebspraktikum hat im Schuljahr 2008/2009 erstmals mit zwei Partnerschulen in Hamar/Norwegen stattgefunden. In den Jahren davor war unsere Partnerschule die Svaneskolan in Lund/Schweden.

Die Zeitung "Hamar Dagblad" hat berichtet.
artikelhamar.pdf
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Europa durch persönliche Kontakte ein Gesicht geben

 

Der Schüleraustausch zwischen der August-Bebel-Schule in Wetzlar und der Partnerschule in Hamar, Norwegen, macht es möglich, dass sich in diesen Tagen eine Schülerin und ein Schüler aus Norwegen gemeinsam mit zwei Schülern aus Wetzlar in der Evangelischen Kirchengemeinde Niedergirmes engagieren. Sie tun dies im Rahmen eines Praktikums, das zum Kennenlernen der Lebenswelten dient. Ihre Arbeitsfelder sind dabei die Wetzlarer Tafel „Mahlzeit" und das Projekt „Zeit mit Kindern"/ Kinder-Tafel „Ra-Ta-Tui". Dabei erhalten sie viel Lob für ihren guten Arbeitseinsatz von den Tafel-Mitarbeitenden; auch die Kinder haben ihre vier neuen Freunde ins Herz geschlossen und zeigen dies durch großen Anhänglichkeit und nicht enden wollende Fragen an die Gäste. „Ein Zugewinn für alle Beteiligten", so beurteilen die Verantwortlichen der Girmeser Kirchengemeinde den gelungenen Einsatz der Praktikanten: „..da passt sogar der Nachname von Magnus aus Hamar zum stadtteilorientierten Ansatz der Gemeinde: ‚Kirkeby' bedeutet ‚Kirche' (Kirke) und ‚Stadt' (By), also Kirche in der Stadt."

 

Unsere Norwegenfahrer