Ökologisches Zentrum

<p Stil1"><span>Wir haben im Schulgarten die Kultivierung von Artischocken versucht. Diese in der Bretagne häufig angebaute Pflanze braucht viel Wärme. Dank der günstigen Lage des Gartens und einer Abdeckung des Bodens mit schwarzer Folie und Rindenmulch, wodurch die Wärme im Boden lange gespeichert wird, haben die Schüler erfreuliche Ergebnisse erzielt. Die Pflanzen sollen nicht verzehrt werden, sie sollen lediglich ihre wunderschönen Blüten entwickeln. In ihrer Heimat im Mittelmeerraum sind sie mehrjährig. Wir werden versuchen, sie mit einem entsprechenden Winterschutz auch bei uns über den Winter zu bekommen.<br /> Der Hopfen rankt sich nun im zweiten Jahr  in die Lüfte und hat eine Höhe von drei Metern erreicht. Tradition hat mittlerweile der Anbau von verschiedenen Speisekürbissen. Die Schüler sind immer wieder von diesen großen Beeren begeistert. Sie gewinnen die Kürbiskerne sowohl als Samen als auch als Knabberspaß, geröstet und gesalzen. Auch bei den Kürbissen hat sich das Abdecken des Bodens mit Folie und Rindenmulch bewährt, zumal das Wachsen von Unkraut ganz entschieden eingedämmt werden konnte und die Schülerinnen und Schüler mehr Zeit für angenehmere Arbeiten hatten.</span></p>

Links im Bild ist das Hochbeet zu sehen, das die projektorientierte Klasse 9 mit ihrem Klassenlehrer Herrn Wagner vor der Gartensaison 2005 fertig gestellt hatte. Es ist mit verschiedenen Lagen gefüllt: Reisig, Laub- und Grasschnitt, Mutterboden und Kompost. Die beiden Schüler des Wahlpflichtkurses Jg. 8, die dieses Beet betreuen, werden es vor dem Winter auffüllen müssen, die Erde ist etwa 30 cm abgesackt. Neben Kompost und etwas Mutterboden werden sie noch Sand untermischen. Der Ertrag an Tomaten und Rettichen war erfreulich. Der höhere Wasserbedarf der Pflanzen in dieser Beetform ist beachtlich, das mussten auch die Schüler erst lernen.